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Hansenwerke Barbecke
- Zu den Hansen-Werken , Landkreis Peine , Nähe Woltwiesche.
- (Freundlicherweise bekam ich via e-mail Auskünfte über die Hansenwerke und deren Geschichte, an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an Herrn Donner!)
- In der PAZ vom 15.102008 findet sich folgender kurzer
Abriss (abgetippt, keine Gewähr auf Richtigkeit):
1872: Der Unternehmer Christoph Hansen erwirbt das Grundstück auf dem Mühlenberg bei Woltwiesche. Im Jahr darauf beginnt der Kreide- und Kalkabbau. Bereits seit 1648 stand auf dem Gelände die sogenannte "Bergmühle".
1946: Die Hansen-Werke GmbH bringt das gesamte Steinbruchgelände in ihren Besitz, insgesamt etwa 6 Hektar.
1962: Am 30.September wird die Produktion in dem völlig überalterten Werk eingestellt.
1963-1973: Die Stahlwerke Peine-Salzgitter AG pachtet das Gelände. In den Anfangsjahren werden in den Kalkbrüchen Abfälle aus der Stahlproduktion eingelagert (Anm: Formsande u.Ä).
1970-1971: Der Zweckverband Abfallwirtschaft übernimmt das Gelände als Abfalldeponie für Hausmüll.
1972: Otto Hansen (Anm: Erbe Christoph Hansens) lässt in den Kalkgruben Erdaushub und Gartenabfälle ablagern. Nach Diskussionen mit den zuständigen Behörden muss er seine "Deponie" allerdings stilllegen, es kommt zum Streit mit der damaligen Bezirksregierung (Anm: Das Gelände wird bis heute als wilde Müllkippe genutzt).
1992: Der in der großen Kalkgrube entstandene Teich wird unter Naturschutz gestellt.
2008: Der Landkreis spricht mit dem Erben der Hansen-Werke.
Seit etwa 2008 will der Landkreis das Gelände absperren, der momentane Besitzer will diese Aktion allerdings nicht bezahlen. Man hat sich darauf geeinigt, nur die Straßenseite abzusperren, die Gebäude zu verschließen und an der Abbruchkante Warnschilder aufzustellen. (Newsclick vom Freitag, 06.02.2009, PAZ online 30.9.09 und 4.10.09).
Zu dem Ofengebäude: Nach alten Ausgaben der TK25 3827 muss das Bauwerk etwa aus der Wende 1800/1900 stammen. Die beiden Schachtöfen dürften die letzten erhaltenen Exemplare in Niedersachsen sein.
- Es handelt sich dabei um ein altes Kalkwerk, das bereits seit einigen Jahren nichtmehr in Betrieb ist. Der Zahn der Zeit hat kräftig an dem Gebäude genagt, und langsam erobert sich die Natur das Gelände zurück. Eindrucksvoll die alte Kalkgrube.
Die Hauptgebäude erwecken den Eindruck das sie jeden Moment zusammen brechen.und die kleineren Versorgunsgebäude rings herum sind einfach nur eine wilde Müllkippe, bis oben hin voll mit Müll und Schrott.
- Innenaufnahmen sind mir keine gelungen, da man nirgendwo einen Zugang ins Gebäude findet und auch die Fenstereinblicke verwehrt sind.
- Durch ein Rostloch einer Fensterabdeckung in der Front gelang mir nur eine einzige “Schlüssellochaufnahme”, die aber letztlich nur ein Holzlager und ein altes Förderband zeigt.
- An einem Seitenfenster hatte ich nochmals die Möglichkeit einen Blick ins Innere zu werfen, ansonsten ist das ganze Gebäude fest zugeschweißt.
- Leider ist mir auch der jetzige Besitzer unbekannt und auch via Internet finden sich quasi keinerlei Angaben. Die Erben der Familie Hansen leben im Ausland.
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